Historie

Rückblick 2018

 

Anreise

 

Auch in diesem Jahr nahmen die SG MTB Racer an Gravity- Rennen teil. Vom Super Gravity NRW Cup über den Specialized Rookies Cup bis hin zum iXS Downhill Cup waren wir am Start.

Die Anreise erfolgte mit dem Bus Linie AGT. Auf dem Weg ging es nicht immer schnell voran. Staus und zähfließender Verkehr, sowie eine überflutete Autobahn verlängerte die Fahrzeit enorm. Auch die Wärmestrahlung eines brennenden KFZ blieb uns nicht vorenthalten. Zuweilen war sogar ein LKW schneller, als wir. Aber alles egal, solange Jan U. mit an Bord ist und von seiner Karriere singt.

 

Aufbau

 

Angekommen bauen wir das Kamp auf. Außen stehen Fahrzeuge und Zelte und in der Mitte das Pavillon als Anlaufpunkt und Wertstatt. Durch weitere Racer mit ihren Pavillons erschufen wir eine kleine Oase mit Küchenzeile, Bikegarage und Chill-Lounge. Nachdem alles soweit aufgebaut und eingerichtet ist, ging es zum Trackwalk, der Besichtigung der Strecke und einer ersten Findung der Ideallinie. Mit dem Trackwalk setzt dann auch die Dämmerung ein. Gut das wir auch dafür die richtige Beleuchtung dabei hatten. Und es wurde wieder Tag. Im Lager angekommen, wird der Grill angefeuert, sofern es nicht die Waldbrandstufe untersagte. Im späteren Verlauf wird der Grill zur Feuerstelle umfunktioniert. Am offenen Feuer wird bei kühlen Getränken und restlichen Grillwürstchen hart diskutiert, welche Marke die wahre Klamotte ist. Troy Lee oder Fox, da sind wir uns uneinig, in jedem Fall aber ein Eishockey- Jersey von den Mighty Ducks. Nachdem dann auch die Papa-Frage geklärt war, ging es zu Bett.

 

Trainingsläufe

 

Der Morgen rückt näher und der erste Wecker klingelt mit den Worten „Hi Kevin, hiii Kevin, ….“. Aufgestanden beschloss man, zum nächsten Rennen Thermounterwäsche mitzunehmen und zur kommen Nacht besser einen zweiten Hoodie zu tragen. Einen ersten Kaffee gibt es aller Instant mit dem Gaskocher. Dazu eine Scheibe Brot mit ausreichend Schokocreme. Nach und nach ziehen wir unsere Bikeklamotten und Schutzausrüstung an. Mit den Fullfacehelmen und den Bikeklamotten sehen alle irgendwie gleich aus, dann muss man sich schon durchfragen, wenn man jemanden sucht. Bist du der Bit.? Zum Glück war auch jener drin, dessen Name auf dem Jersey steht. Den restlichen Vormittag verbringen wir auf der Strecke und absolvieren unsere Pflichtläufe. Mittags stärken wir uns im Lager, sprechen letzte Details zur Streckenwahl durch und inspizieren nochmals die Bikes. Notfalls werden noch kleinere Reparaturen vorgenommen. Nach der Mittagspause beginnen die Rennläufe beim NRW Cup oder die Qualifikationsläufe beim Downhill Cup.

 

Wettbewerb am Abend

 

Am Abend finden beim NRW Cup teils noch kleine Wettbewerbe statt. Bei diesen Wettbewerben ist beispielsweise ein Slalomkurs, zu zweit Gegeneinander, möglichst schnell abzufahren oder einen Trick möglichst perfekt zu zeigen. Nach dem Wettbewerb ging es zurück ins Lager. Bei einigen Rennen ging es dann auch noch weiter zur örtlichen Party mit Livemusik. Ansonsten gesellte man sich wieder am Lagerfeuer zusammen. Musik gab es natürlich aus einer kleinen mobilen Box. Nach und nach wurde philosophiert. Wie viele Jerseys hat ein Biker eigentlich im Schrank. C. überlegte, überlegte noch etwas intensiver und zählte alle seine Jerseys durch. Insgesamt hat er ein Stück. Er konnte uns leider nicht sagen, ob er nach Farben oder nach Marken sortiert. Derweil wurde es immer später und auch kühler. Damit F. nicht zu kalt wurde, hat er noch einen besonders coolen Hoodie übergezogen. Vor dem Schlafengehen musste er unbedingt noch klären, wo sein Freund T. ist.

 

Renntag

 

Der folgende Renntag beginnt mit einem kleinen Frühstück, dann geht es auch gleich zum Training auf die Strecke. Zum Mittag endet die Trainingszeit und nach einer Pause beginnen die Rennläufe. Die ersten Racer von uns starten. Vom Streckenrand feuern wir uns mit allen Mittel an. Von einer Flüstertüte bis hin zum Hinterherschreien und -rennen geben wir auch am Streckenrand Vollgas. Nach dem letzten Rennen des Cups werden auch die Gesamtsieger geehrt. Ein solcher Sieg muss selbstverständlich auch auf eine ganz besondere Art gefeiert werden.  Nur eine Bierdusche konnte alle Anforderungen für dieses Ereignis erfüllen.

 

Rückfahrt

 

Abschließend packen wir, bauen das Lager ab und reinigen unseren Platz. Wir verabschieden uns noch von den verbliebenden Racern und die Rückfahrt wird angetreten. Abgerundet wird das Rennwochenende durch ein Abschlussessen in eins der zahlreichen amerikanischen goldenen Nobelrestaurants. Zurück im Bus, lassen wir das Wochenende Revue passieren. Natürlich gab es auch noch kurze Gesangseinlagen zum Thema gelbem Trikot und Latzbuxxen. Nach und nach erreichen wir die Haltestellen der AGT Linie. An der letzten Station macht Papa noch eine kleine Pause, bis er selbst nach Hause fährt.

Im Jahr 2012 fanden erste Gespräche zur Legalisierung einer Mountainbikestrecke auf der Halde Norddeutschland zwischen dem RVR und der SG statt. Schnell war man sich einig, dass das vorgelegte Konzept umgesetzt werden konnte. Mitglieder der SG begannen mit Genehmigung des RVR eine Strecke zu bauen. In diesem Zusammenhang bildete sich die Gruppe Freeride/ Downhill in der SG. Es folgte eine Erweiterung über alle sieben Etagen, so dass eine geschlossene Strecke mit zahlreichen Sprüngen entstand. Ortsansässige Firmen halfen dabei Erde anzuliefern. Sportler und Hilfsbereite verfrachteten 150 Tonnen Erde mit Schaufel und Schubkarre an ihren Bestimmungsort. Ein weiterer Singletrail war auch im Bau. Dieser sollte fahrtechnisch anspruchsvoll sein, jedoch ohne große Sprünge. Mittlerweile ist dieser fertig gestellt. Die zweite Strecke ergänzte zum Teil die Bedürfnisse der damaligen Altersgruppen und Leistungsklassen..

 

 

 

„Nicolas Wegs ist bei der DM Zweiter geworden.“

 

http://www.rp-online.de/nrw/staedte/moers/sport/bergab-ueber-stock-und-stein-aid-1.5467857

 

„Spektakuläre Gemeinschaftsaktion zur Extraschicht: Mountainbiker lassen Herzen höher schlagen!“

Pressebericht - Freerider.pdf
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Veranstaltung Rasenrennen in Olpe, Downhillrennen mit hohem Wiesenanteil!

 

Hier eine kurze Bilanz vom tollen Wochenende in Olpe:

Super Wetter, viel Spaß und eine große Truppe:

Robin Mölders kommt ins Battlerace der Top 32,( 2 gegeneinander) und verliert leider den 1. Run.

Adrian Weber schlägt sich super, dreht nie dagewesene Frequenz und wird 2bester der Truppe!

 

Moritz Becker beschließt nach umfahren von Double und Drop im Rennen zu springen und bringt einen prima Lauf runter.

Nico Wegs sicher und souverän, schnell wird wohl schnellster Kid.
Anton Burbaum, anfangs souverän, fängt sich eine Vollpanade in den Wurzeln und.....ist stinkesauer

 

Suzann Liebert (Feundin von Robin) kuschelt in den Wurzeln, endet mit Abtransport ins Krankenhaus, ist aber nach erfolgten Untersuchungen bald wieder anwesend.

Meine Wenigkeit (Dirk Bots) fängt sich im Training nach „Beinaheabflug“ in den Wurzeln "Wade", Quali noch gefahren, Renntag war chillen angesagt

Viel Spaß, alles dabei, vielleicht haben ein paar jetzt Blut geleckt!

Hier ein Hinweis, der zeigt, wie einfach eine einst legale Strecke platt gemacht wird, wenn man sich nicht an Vorgaben hält.


Diese Haldenstrecke war mehr als geduldet, verliert aber leider den Patenverein; so schnell kann es gehen.
Haltet Euch an die Vorgaben, wenn die Luft brennt, gibt es kein Löschmittel! und weist Freunde und Wilde auf die Problematik hin, vor allem verhaltet Euch selber entsprechend, sonst geht es uns bald auch so:

 

„Illegale Rampen an der Mountainbikestrecke auf Hoppenbruch werden beseitigt"
Herten (idr). Aus Sicherheitsgründen baut der Regionalverband Ruhr (RVR) in dieser Woche die illegal errichteten Bauwerke an der Mountainbikestrecke auf der Halde Hoppenbruch in Herten zurück. Die Holzrampen entsprechen nicht den Verkehrsvorschriften und bergen ein großes Verletzungsrisiko. Die offizielle Strecke ist weiterhin befahrbar.
Die Mountainbiker vor Ort sind über die Beseitigung informiert und haben sich bereit erklärt, mitzuhelfen. Der RVR bleibt mit den Nutzern, der Unteren Landschaftsbehörde sowie dem Landesbetrieb Forst im Gespräch, um eine für die Mountainbiker interessante Strecke zu schaffen.

 

Und Krefeld Inrath gehts auch an den Hügel........