Kleijn Bootjetour durch Amsterdam

 

Einer liebgewordenen Tradition zufolge machen wir im Sommer immer einen gemeinsamen Ausflug. So ging es diesmal nach Amsterdam, der Hauptstadt der Niederlande.


Zur Begrüßung gab es von unserer Bastelqueen Wilma selbstgemachte rote und gelbe Tulpen mit Leckerlies für Jeden.
Um 7 Uhr morgens ging es gut gelaunt vom Duisburger Bahnhof  mit dem Reisebus Richtung Holland.


Kaum rollte der Bus an,  stärkten wir uns auch schon mit den mitgebrachten Getränken und den leckeren selbsthergestellten Köstlichkeiten. Ein Ausflug ist nun mal anstrengend!


Nach der Ankunft in Amsterdam gegen 11 Uhr ging es auch schon gleich in eines der Ausflugsboote. Denn ein Besuch in dieser schönen Stadt ohne Grachtenfahrt- UNDENKBAR!
So erfuhren wir durch den besonders gut gelaunten Kapitän, dass es früher keine Hausnummern an den Häusern gab. Die Häuser wurden durch ihre verschiedenen Giebel unterschieden - und tatsächlich- jedes Haus hatte einen einzigartigen wunderschönen Giebel und machte so jedes Gebäude individuell. Erst die Franzosen, die sich die Giebelformen nicht merken konnten oder wollten, führten die Hausnummern ein. Auch wurden wir während der Grachtentour über die Bierbraukunst vom berühmten Heinekenbier aufgeklärt.
Nach einem ausführlichen Spaziergang, bei herrlichstem Sonnenschein ( wir Linedancer sind bekanntlich Sonnenkinder) , ging es durch die wunderschöne Altstadt zur bekannten Diamantschleiferei Gassan. Dort lernten wir einiges von der Diamantgewinnung  über die verschiedenen Arten von Diamantschliff  bis zur Schmuckherstellung.


Um 17:30 Uhr ging es leider schon wieder zurück. In dieser Zeit haben wir nur einen Bruchteil von dem gesehen, was Amsterdam bietet. Aber so haben wir einen guten Grund wieder in dieses wunderschöne Städtchen, dessen einzigartigen Gebäude dem UNESCO Weltkulturerbe angehören, zu kommen.

 

Der wilde, wilde Westen fängt gleich hinter Boeckelt an….

 

 

Die Veranstaltungsreihe „ Gelderner Sommer“ bot am Samstag, den 15. August,  eine Veranstaltung der besonderen Art.
Ein Mitglied der Linedance-Gruppe der SG Neukirchen-Vluyn wurde gebeten, einen Showact im Schützenfestzelt der Boeckelter Bruderschaft zu übernehmen.
Paulo, selbst Trainer einer Linedancegruppe in Geldern-Kapellen, den „Thunder Boots“,  ließ sich nicht lange bitten. Sofort sagte er zu. Da seine eigene Gruppe jedoch noch nicht so groß ist,  bat er uns, „Die Western Dance Freunde“ mit an dieser Veranstaltung teilzunehmen.
So waren es schon zwei….
Unser Trainer Domenique, der auch eine Gruppe in Weeze, die „Brisk Boots“, trainiert,  meinte eigentlich aus einem Scherz heraus, dass seine Weezer-Gruppe doch auch mitmachen könnte.
Dann waren es schon drei…
Ein weiteres Mitglied unserer SG, Marina, auch Trainerin einer Linedancegruppe, sagte, dass sie doch auch mit ihren Kamp-Lintforter „Funshine-Linern“ kommen könnte
Dann waren es schon vier……
Bei einem unserer wunderschönen Tanztreffs erzählten wir von unserem bevorstehenden Auftritt in Geldern und die Moerser Gruppe „ Rebels in Line“ gesellte sich ganz spontan auch dazu.
Dann waren es schon fünf…….
So sind die Linedancer. Freunde werden gerne unterstützt!!!
Nun wurden die abgesprochenen Aufführungstänze in den jeweiligen Tanzvereinen einstudiert.
Am Tag vor der Veranstaltung wurde zur Generalprobe nach Geldern-Kapellen eingeladen.  
Zum ersten Mal haben wir in dieser Konstellation zusammen getanzt- und auf Anhieb hat es geklappt!!!.
Dass es so gut laufen würde,  hätten wir nun gar nicht gedacht. Da konnten wir dem nächsten Tag ganz entspannt entgegen blicken.
60 Linedancer aus 5 Vereinen haben mit viel Spaß an ihrem schönen Hobby zwei Showacts bestritten. Wir haben das Publikum mitgerissen. Herr Linden- Ausrichter und Gastronom dieser Veranstaltung-  war so begeistert, dass er uns gleich für das nächste Jahr gebucht hat.
Nicht zu vergessen ist die wunderbare Band “Old Country Folks“. Sie nehmen ihr Publikum mit auf eine musikalische Reise quer durch die Vereinigten Staaten von Amerika Bei diesen Countryliedern konnten wir all unsere Tänze zeigen und haben nicht nur beim Auftritt das Zelt gerockt und das anwesende Publikum mitgerissen.
Linedance macht Spaß.   Yeah……


Iris Mächler

 

 

Die Linedancer rockten wieder in Flammersfeld

 

Jedes Jahr zu Pfingsten ist ein fester Termin in den Kalendern der Linedancer vorgemerkt. Eines der größten Events findet statt:  Das Geronimo Town wird eröffnet.
Es ist eine  OpenAir-Veranstaltung der besonderen Art.
Von Freitag bis Sonntag finden nonstop Workshops statt, in denen neue Tänze gelehrt werden. Verschiedene Bands wechseln sich ab, um das Publikum zu unterhalten und natürlich wird hier auch die Gelegenheit zum Einkaufen diverser Westernartikel, wie Schmuck, Kleidung, Stiefeln oder verschiedenen Accessoires genutzt. Rodeoreiten und Tanzvorführungen von „ Indianern“ stehen ebenso auf dem Programm wie das Schaulaufen mit besonders ausgefallenen Westernoutfits.  
Dieses Jahr hatten wir besonderes Glück mit dem Wetter. Zeitweise war es so heiß, dass die Buden mit gekühlten Getränken gar nicht mehr nachkamen. Aber das hält einen waschechten Linedancer nicht davon ab, im Zelt bei gefühlten  55 Grad den Firestorm oder den Doctor Doctor zu tanzen. Wenn 300 Menschen auf der Bühne tanzen, ist dieses Wahnsinns- Gefühl unbeschreiblich, wenn der Boden anfängt zu beben und jede noch so kleine Lücke der Tanzfläche mit weiteren Linedancern gefüllt wird, um mitzutanzen.  Jedes Jahr gibt es einen Mottotanz, den natürlich so viele Gruppen wir möglich vorher einstudieren, um auch hier die Erde zum Beben zu bringen.
Zwei Tage haben wir in Geronimo Town verbracht und uns Westernluft um die Nase wehen lassen. Dabei haben wir wieder viele alte Bekannte getroffen und auch sehr viele neue Kontakte geknüpft. Die Linedancer sind schon ein eigenes Völkchen, dass schnell  einen gemeinsamen Level findet : Tanzen, Tanzen, Tanzen.  Dieses Jahr waren die Linedancer der SG- Neukirchen-Vluyn mit 15 Personen plus Partner vertreten. Also eine große Gruppe mit vielen Neu-Mitgliedern, die ein Event von diesem Ausmaß noch nicht gesehen haben und absolut begeistert waren.
Bis zum nächsten Jahr liebe Geronimos - Wir kommen wieder !!!

 

 

Die Nordsee - ein Kugelwurf entfernt

Wieder einmal sind die rührigen Linedancer ihrem Ruf gerecht geworden und haben gemeinsam  etwas unternommen.
Diesmal stand ein Ausflug zur Xantener Nordsee, genauer gesagt eine Bosseltour auf dem Programm. Viele von uns kannten diese Sportart gar nicht und haben sich überraschen lassen.
Bosseln ist eine ostfriesische  Sportart. Zwei Mannschaften treten gegeneinander an. Jede Mannschaft versucht eine ca. 15cm-Durchmesser  und ca. 800 Gramm schwere Kugel ( aus Holz oder Gummi )  möglichst weit zu werfen.  Die Wegstrecke ist ein Schotterweg, auf dem die Kugeln aufgrund des unebenen Bodens ihren ganz eigenen Weg laufen.
Das zweitwichtigste Utensil neben der Kugel ist der Bollerwagen. Hiermit wird der mitgeführte Proviant  ( in fester und flüssiger Form) transportiert. 
So einfach wie es zunächst  aussieht, ist das Bosseln jedoch nicht. So manches Mal wäre die Kugel beinahe in der Nordsee versunken, wenn Andreas nicht immer wieder unter Einsatz seines Lebens einen beherzten Sprung gemacht hätte um die Kugel noch abzufangen. Eine enorme Leistung, da wir ca. 6 Kilometer bosselnd zurückgelegt haben.  Es machte sehr viel Spaß und immer wieder wurden Zwangs - Zwischenstopps eingelegt, um sich bei diesem anstrengenden Sport  zu stärken.
Am Ende waren sich alle Teilnehmer einig: Das wiederholen wir !
Denn „eine ruhige Kugel“ schiebt doch jeder gern.
Ein lieben Dank an Wilma, die Organisatorin, und den Wettergott.

Iris Mächler

 

Special Guests  zum Geburtstag

Unser Vorstandscowboy Andreas ist 60 geworden.  Dies ist Anlass genug, eine zünftige Linedanceparty zu feiern.
So hat  Andreas einige befreundete Linedance-Vereine zu seiner Party am 21.03. eingeladen.
Sein Geschenk - Wunsch an uns war: „ Ich besorge die Getränke und ihr stellt das Buffet zusammen“
Diesem Wunsch sind wir sehr gerne nachgekommen.
So hat jeder seine „ Best of“ -Speisen zubereitet und mitgebracht.
Neben den warmen Speisen wie Chili con Carne, Gyrossuppe und Schweinemedallions in Sahnesauce gab es ein Riesen- Buffet mit kalten Speisen von Nacho-Salat über Nudel- und Kartoffelsalat,  Tomaten-Mozzarella, Schweineschnitzel, Crêpesröllchen mit verschiedenen Füllungen, Leberkäse,  Paprikadip , Blätterteigschnecken etc..
Nicht vergessen dürfen wir natürlich die vielen leckeren verschiedenen Nachtische. Bei der Menge habe ich  sicher noch Einiges vergessen aufzuzählen. Bitte seht es mir nach, aber es war schier unglaublich.
Neben diesem wunderbaren Essen durfte natürlich auch das entsprechende Rahmenprogramm nicht fehlen.
So hatte Do, unsere Tanzlehrer, seine Gitarre mitgebracht und uns sein Können unter Beweis gestellt. Sofort sind alle  Linedancer zur Bühne gestürmt und haben kräftig abgetanzt.
Unsere Wilma hat einigen bekannten Künstlern den Hinweis gegeben, dass unser Andreas einen runden Geburtstag feiert. So durfte er sich über Post von  Eva East mit ihrer aktuellen CD, Dean Wolf und den Geronimos freuen. Die Geronimos haben ihm noch zusätzlich zwei VIP-Karten  für Flammersfeld  mitgeschickt. Nicht vergessen dürfen wir den persönlichen Geburtstagsgruß von Angela Merkel.
Zu Besuch kamen auch Engelchen und Teufelchen und haben ihm auf eine kleine Exkursion mitgenommen. Und er bekam Geschenke aus aller Welt, von einer Kokosnuss aus Afrika, Clementinen aus Spanien, Sand aus der Sahara bis hin zu Mozartkugeln aus Österreich- alles war vertreten.
Aber die größte Überraschung kam aus Duisburg. Nachdem Wilma erwähnt hatte, dass Andreas eine Feier ausrichtet, ließen es sich Chadia Hamadé und Marc Merken nicht nehmen, persönlich vorbei zu kommen und zu gratulieren. Natürlich haben die beiden auch mitgetanzt. Beim Geocaching hatten wir ihnen den Canadian Stomp beigebracht, auf der Showbühne das Können noch einmal vertieft und nun können sie ihn schon richtig gut mittanzen.
Es war eine gelungene Feier. Bis 5 Uhr morgens wurde getanzt, gelacht gesungen und natürlich geschlemmt.

Iris Mächler 

 

Überwältigender Andrang zu unserem ersten Tanztreff im neuen Jahr

Wir Western Dance Freunde haben zum ersten Tanztreff fürs neue Jahr geladen und die Resonanz war überwältigend.
Über 50 tanzverrückte Linedancer aus 4 Vereinen ließen es sich nicht nehmen,  an diesem Event teilzunehmen.
Um 13:45 Uhr haben wir begonnen, den Saal herzurichten  und das Kuchenbuffet vorzubereiten. Schon beim Soundcheck konnten wir die Füße nicht still halten und haben schon mal „Probe getanzt“. Offizieller Startschuss war um 14:30 Uhr. Doch schon kurz nach 14 Uhr kamen die ersten Gäste aus Moers und Kamp-Lintfort und haben gleich mitgeholfen die Tanzfläche zu füllen.  Unser befreundeter Verein aus Weeze hat uns überrascht.
Es kam die 4- fache Anzahl an Personen wie ursprünglich angekündigt. Mit Kind und Kegel sind sie bei uns eingeflogen und haben kräftig mitgeholfen die Hütte zu rocken. Es war ein toller Tag mit viel Spaß und super Musik.  Alle haben die wunderbare Atmosphäre genossen und uns schon „angedroht“ beim nächsten Tanztreff wieder dabei zu sein.

Wir hatten viel Spaß und möchten uns auf diesem Weg bei allen Beteiligten bedanken.  Vielen Dank, dass Ihr dabei gewesen seid und mit uns diesen Tag verbracht habt.

Iris Mächler

 

Der WDR kann nicht genug von uns Western Dancern bekommen...


Als Dankeschön für unseren Auftritt beim WDR Studiofest in Duisburg wurden wir eingeladen, eine Studioführung des WDR mitzumachen. Natürlich nahmen wir diese Einladung  sehr gerne an.
So machten wir uns am 15.02 2014 auf,  um eine Exclusivführung der Studios zu erleben.
Nach einem kurzen Filmvortrag wurde uns von der  charmanten Svenja  der Ablauf  beim WDR erklärt.
 Wir konnten mit den Redakteuren sprechen und auch mit den Cuttern ( die Personen, die für den Zusammenschnitt der Vorträge zuständig sind).  So lernten wir zum Beispiel, dass  die Cutter für 1 Minute Film,  1 Stunde  am Zuschnitt arbeiten. Oder wer wusste, dass die Reporter auch alle an der Kamera ausgebildet sind um schnell selbst Beiträge aufzunehmen, wenn die Kamerateams bereits alle im Einsatz sind ? 
 Die Mitarbeiter vor Ort haben uns  sehr geduldig und mit viel Hingabe  ihren Arbeitsplatz erklärt und  jede Frage  beantwortet.
Viele Gruppen haben schon eine Studioführung mitgemacht und doch hatten wir den Eindruck, dass wir die Ersten sind die Fragen stellen. Jeder einzelne  Mitarbeiter ist mit Leib und Seele in seinem Element und  hat uns mit Freuden sein Aufgabengebiet vermittelt.
Kai Toss kam gerade von einem Außeneinsatz zurück. Dort ging es um eine sehr kurzfristig abgesagte Karnevals-Prunksitzung. Er erklärte uns,  worauf ein Reporter achten muss und wie es mit der Nachvertonung auf sich hat.
Wir haben sogar Marc Merken getroffen. Auch er kam gerade von einem Außeneinsatz  über giftigen Autobahnbelag zurück.  Er  hatte uns beim Geocaching begleitet und daraus ist eine Freundschaft entstanden.
 Ihm und dem Studioleiter Klaus Beck  haben wir es auch zu verdanken, dass wir beim Studiofest auftreten durften und beim „WDR tanzt zur Weihnachtszeit“  dabei waren.
Und wir durften üben  wie es ist,  Moderator der Lokalzeit zu sein und  den Einsatz des Teleprompters testen.
 Das erfordert doch einige Übung.  Die Moderatorin Ines Rothmeier hat auch noch mal schnell vorbeigeschaut.
Wir haben uns  bei allen für die wunderbare Betreuung  mit einem Tänzchen bedankt und  damit  die WDR Mitarbeiter unterhalten . Ihnen hat es auch so viel Spaß gemacht wie uns.
Sehr schön war auch, dass sich alle sofort an unseren Auftritt beim Studiofest erinnert haben 
Da haben wir doch einen sehr positiven  bleibenden Eindruck hinterlassen.
Wir sagen DANKE , DANKE , DANKE für diese wunderschöne Studioführung an das WDR Team und im Besonderen an Svenja

Iris Mächler

 

Die Linedancer schwingen das Lasso


Einmal im Jahr findet die  größte Western Messe Europa´s in s’Hertogenbosch/ Niederlande statt. In den Brabanter Messehallen gibt es auf der „Western Experience“ alles, was das Herz der Westerninteressierten begehrt. Von Live Musik mit bekannten Künstlern über Westernreiten und  Showeinlagen bis hin zu Lasso schwingenden Cowboys ist alles vertreten .
Und natürlich wurde getanzt. Auf 5 Bühnen haben die Tanzbegeisterten alles gegeben.
Hier konnten sich  die Linedancer der  SG Neukirchen-Vluyn mit  ihren neu gelernten Tänzen auspowern.  Eines der Highlights der Messe war die Liveperformance von Scooter Lee. Es ist toll, zu sehen, wie diese Frau mit ihren 60 Jahren die Bühne rockt und alle auf die Tanzfläche stürmen, um bei ihren Liedern kräftig mitzutanzen. Natürlich haben wir gleich eine CD mit ihren Hits erworben und sie signieren lassen. Ein Foto mit ihr durfte natürlich nicht fehlen.
Ein weiteres Highlight  des Tages war die Einweihung der neuen Linedance  Polo-Shirts mit ebenfalls neuem Logo. Der beauftragte Unternehmer Stickprimus hat hervorragende Arbeit geleistet.
Abgerundet wurde der erlebnisreiche Tag vom Bummeln durch die Gassen der Verkaufsstände. Die Warenvielfalt ließ keine Wünsche offen, so dass ein jeder mit Tüten bepackt heimgekehrt ist. Um 18 Uhr hieß es, Abschied nehmen von der größten je erlebten Westernveranstaltung. Wiederholung garantiert !

 

Linedancer ließen es Silvester krachen

Die Linedance Abteilung und die „Rebels in Line“ aus Moers haben eine gelungene Silvesterfeier ausgerichtet.
Um 19:00 Uhr ging es los mit Saalschmücken. Statt der geplanten 6 Personen ließen es sich die Mitglieder beider Vereine nicht nehmen, tatkräftig zu helfen.  So gingen die Vorbereitungen mit annähernd 30 Personen  schnell von der Hand und nach einer halben Stunde erstrahlte der Saal unter Flaggen, Fahnen , Girlanden und diverser anderer Deko im neuen Glanz.
Währenddessen wurde auch schon das erste Fass angezapft und der erste Sekt geköpft.
Das selbst zusammengetragene Buffet hätte jeden Caterer vor Neid erblassen lassen.
Kaum wurde der Soundcheck durchgeführt, standen auch schon die ersten Tänzer da und legten los. So ging es den ganzen Abend  hindurch weiter. 
Gut,  dass Einige aufgepasst haben. Vor lauter Tanzen und Erzählen hätten wir  beinahe den Jahreswechsel verpasst.
Schnell wurde der Sekt aus dem Kühlschrank geholt , die Wunderkerzen angezündet und das neue Jahr begrüßt.
Wir haben mit netten Menschen einen wunderschönen Abend  mit viel Tanz, tollen Gesprächen und sehr viel Spaß  bis 4 Uhr morgens verbracht.
Das schreit geradezu nach Wiederholung!!

 

 

Deventer im Schottenrock

 

Zur diesjährigen Weihnachtsfahrt haben sich die Linedancer etwas Besonderes ausgedacht.


Es sollte nicht einfach  „ nur „ zu einem Weihnachtsmarkt gehen.  Ein Erlebnisweihnachtsmarkt sollte her.

Die Wahl fiel auf den besonderen Weihnachtsmarkt in Deventer.  Die wunderschöne historische  Innenstadt mit ihren alten und sehr gut erhaltenen Bauten  wird alljährlich an nur einem Wochenende im Dezember in ein Charles Dickens- Städtchen gestaltet. Ganz  Deventer verwandelt sich ins England des 19. Jahrhunderts. Die  Einwohner der Stadt sehen es als eine besondere Ehre an, ihr „Dorf“  mit Charles Dickens- Figuren und nachgebauten Plätzen zu  präsentieren.

 

Zur  historischen Innenstadt kam man nur über  wenige  „Zollgrenzen“ die von  „schottischen Wachposten“ kontrolliert wurden  und  die Bürger einließen.
Wir wurden  überwältigt von der Vielfalt, die sich uns bot:
Dort trifft man  vornehme Damen,  die mit ihren Herren des Weges entlang flanieren; eine Gruppe von Herren die sich einen Weg durch die Menschenmenge auf ihren Einrädern bahnen; Kinder, die um ein kleines Stückchen Brot betteln; Waschfrauen, die die Wäsche auf offener Straße waschen oder  die Heilsarmee, die aus voller Brust „ Rule Britannia“ schmettern;  die Carol Singers, die von Haustür zu Haustür ziehen oder eine Gruppe von Mädchen die die Straße fegen.
Bei genauerem Hinsehen erkennt man auch Ebenezer Scrooge oder Oliver Twist und David Copperfield. Auch die drei Geister der  Vergangenheit, Zukunft und Gegenwart  haben wir getroffen.

 

Es gab so viel zu bestaunen, dass  alles gar nicht aufgeführt werden kann. Die Stadt hat einfach an alles gedacht. Selbst ein „ Gefängnisausbruch“ wurde inszeniert, oder war es doch echt…?
Wir haben diesen Weihnachtsmarkt mit seinem besonderen Ambiente  genossen, auf dem es auch nur Dinge zu essen und zu trinken gab, die schon Ebenezer Scrooge genießen durfte. 

Es war wirklich ein Weihnachtsmarkt der besonderen Art.
 

Unser Tipp: Fahrt nach Deventer und haltet die Augen offen. Dann trefft  auch ihr  vielleicht David Copperfield oder Mr. Pickwick, oder Nicholas Nickleby  oder Oliver Twist …  wer weiß.?
Wir werden im nächsten Jahr wieder da sein

 

 

 

Halloween wir kommen

 

Die Linedancer der SG lassen keine Party aus um das Tanzbein zu schwingen.


Der befreundete Linedanceverein aus Kamp-Lintfort lud zur Halloween-Party am 31.10.2013 ein und die Western Dance Freunde folgten gerne dieser Einladung.  Einige sogar im Halloweenkostüm und das  war wirklich gruselig. Um 19:00 Uhr ging es los.

 

Die bekannte Country Sängerin Caty Andrew hat von der ersten Minute an alle Linedancer mit ihrer schönen Stimme  begeistert und es wurde bis in den frühen Morgen getanzt und zum Leidwesen Einiger auch mitgesungen.  Zwischendurch konnten sich alle an dem hervorragend zusammengestellten Buffet stärken.


Es war wieder eine tolle Party mit vielen fröhlichen und netten Menschen. Bei der nächsten Party sind wir wieder gerne dabei.


Linedance macht  Spaß!!!
 

 

Rees zu Wasser und zu Land - Die Linedancer wieder unterwegs

Bei der Geocachingtour mit dem WDR haben wir Linedancer zwar nicht den 1. Platz  errungen, aber die Herzen der Reeser Bürger erobert.  Der Bürgermeister von Rees war so begeistert über die großartige Werbung für Rees,   die die Linedancer mit ihrer fröhlichen Art gemacht haben, dass er sie zu einer Schifffahrt auf dem Rhein einlud.


Am 20. Oktober war es soweit. Bei sonnigen 20 Grad betraten  20  SG’ler  das Schiff „Stadt Rees“ und haben auf dem herrlichen  Rhein eine idyllische Fahrt  vorbei an dem  Wunderland Kalkar zum  kleinen  Fischerörtchen Grieth unternommen. Bei Kaffee und frischgebackenem Kuchen genossen wir  2 Stunden die Niederrheinlandschaft vom Wasser aus .

 

Zurück in Rees wartete schon der  Stadtführer Heinz Wellmann, um „seine „ Stadt zu präsentieren. So erfuhren wir z.B. , dass es ein jährliches  großes Kirmesfest in Rees gibt. Einmal wurde das Riesenrad  zu nah an einem Haus aufgebaut, so dass es sich aufgrund einer vorstehenden Mauer nicht drehen konnte. Was machten die Reeser Bürger ? Sie haben kurzerhand ein Stück  der Hausmauer abgebrochen. so konnte sich das Riesenrad problemlos drehen und nach der Kirmes wurde das Haus wieder repariert. Zu sehen bekamen wir auch den einzigartigen Jüdischen Friedhof, der sich auf der historischen Stadtmauer befindet. Oder die klassizistische Kirche, auf die die Reeser einfach zwei Spitztürme bauen ließen, da ihnen das ursprüngliche Modell nicht gefallen hat.

 

Danach ging es vorbei am alten Zollturm,  zur weithin sichtbaren Pegeluhr, dem uns allen bekannten alten Mühlenturm, Rhinkieker, Rathaus und der evangelischen Kirche. Am Planetenwanderweg erhielten alle  eine kurze astronomische Unterweisung. In den sehr gut erhaltenen Kasematten unterhalb des Museums endete die sehr lehrreiche und vor allem mit vielen netten und lustigen Anekdoten gespickte  Stadtführung.


Unser Fazit: Rees- immer eine Reise wert

 

Linedancer auf der Showbühne des WDR

Ein Tag Live – so lautete das Motto des WDR-Studiotages am 13. Oktober 2013 im Duisburger Innenhafen.
Nach dem großen Erfolg  der Sommeraktion der WDR Lokalzeit  Duisburg lud der WDR die Linedance Abteilung der SG Neukirchen-Vluyn  ein auf der Bühne zu tanzen. Dieser Bitte kamen wir gerne nach.  Aber es sollte nicht einfach nur getanzt werden. Es wurde geplant  einen Flashmob zu organisieren. Also wurden die befreundeten Vereine angerufen und  angeschrieben per Mail, Twitter oder Facebook. Es kamen viele Zusagen aus dem gesamten Niederrhein und  sogar aus Bochum, Iserlohn oder Lüdenscheid. Auch der WDR drehte fleißig die Werbetrommel in der Lokalzeit für uns.
 Und dann war es soweit:  Der 13 Oktober 2013 begrüßte uns mit ……  heftigem REGEN.
Das durfte doch nicht wahr sein. Sollte dieser Tag buchstäblich ins Wasser fallen?  Unsere Befürchtungen verstärkten sich immer mehr,  je näher wir den WDR Studios kamen.  Jeder von uns konnte sich gut vorstellen, dass die anderen Vereine bei solch einem Wetter nicht kommen würden.  Es war schließlich eine Open Air-Veranstaltung. Aber da haben wir die Rechnung ohne unsere  Linedance- Freunde gemacht.  Der Platz vor der Bühne füllte sich immer mehr mit Cowboyhüten und Westernstiefel.  Auch die Sonne muss Linedance mögen, denn pünktlich um 12:00 Uhr zeigte sie sich von der schönsten Seite.  Mit etwas Verspätung  um 13:30 Uhr wurden die Linedancer der SG-Neukirchen-Vluyn auf die Bühne gebeten. Wilma durfte noch einmal von unseren Erlebnissen bei der Geocaching-Aktion erzählen. Nach der Frage wie wir zu unserem Maskottchen gekommen sind hat sie vor lauter Aufregung den Namen der LinedanceLadys aus Moers vergessen.   Auf der Bühne zu stehen und in die Menschenmassen zu schauen verschlägt einem manchmal die Sprache. Wir hoffen, die Damen verzeihen es.
Unser Tanzlehrer Domenique  erklärte  kurz für die Zuschauer die Tanzschritte des Canadian Stomp.  Als die Musik ertönte bebte  der Boden .  Ca. 500 Zuschauer  tanzten begeistert mit und ein Lächeln im Gesicht  brannte sich ein.
Wir hatten wieder sehr viel Spaß an diesem Tag und möchten uns noch einmal herzlich  bei allen mitwirkenden  Linedancegruppen bedanken, dass sie uns hier so kräftig unterstützt haben. Den WDR haben wir auf jeden Fall wieder begeistert, denn es kamen gleich nach dem Auftritt Anfragen, ob wir im nächsten Jahr wieder für sie zur Verfügung stehen würden. 

Aber gerne doch !!!

 

 

 

Die Linedancer der SG sind Fernsehstars

 

Vor einigen Wochen gab es eine Ausschreibung des WDR, in der Gruppen, Vereine,  Familien, Interessengemeinschaften oder Ähnliches  für ein Geocaching  gesucht wurden. Ort und Datum der Aufnahmen waren unbekannt. Dies wurde erst ein paar Tage vorher bekannt gegeben.


Wilma, unsere 1. Vorsitzende der Linedance-Abteilung sah den WDR- Aufruf und hatte ganz spontan die Bewerbung für die Linedancer geschrieben. Unter den vielen Bewerbungen wurden 4 Teams ausgewählt und wir waren dabei.
Am 13.08.2013 war es dann soweit. Acht  mutige Linedancer  und unser Maskottchen Apple Jack der SG nahmen als erstes der vier Teams  diese Herausforderung an.


Mit GPS  und Karte ausgestattet galt es insgesamt 5 Ziele zu finden und die damit verbundenen Rätsel zu lösen. Anders als beim bekannten Geocaching, wo man anhand des GPS bis auf 1m genau das Ziel findet, gab es für uns nur eine grobe Richtung. Mit Einfallsreichtum und  Kombinationsgabe mussten wir den Zielpunkt und die damit verbunden Rätsel lösen. So sollte  es für die Zuschauer spannender und für uns schwieriger gestaltet werden. Die Wetterkapriolen taten ihr Übriges.
Pro gelöstem Rätsel gab es 10 Punkte, bei 5 Rätseln also maximal 50 Punkte.
Auf Fahrrädern legten wir in und um Rees herum ca. 30 Kilometer zurück. Zwei Kamerateams und eine Reporterin des WDR Duisburg begleiteten uns den ganzen Tag.


Vom  Mühlenturm führte unser Weg  des ersten Rätsel s „ Die Liebe und der Tod. Die Ziegel weisen Euch den Weg“ zu einem Nachtwächter in einer Burg-Ruine aus dem Jahr 1240 „Suchet nicht den Herren Ritter Bernhard von Rees, sondern seinen Kastellan. Er ist tief verborgen“  bis zu einem noch heute bewohnten Kloster .So wurde das dritte Rätsel erreicht  „ Ich bin eine Motte auf der Motte . Je suis une motte“


Es ist schon interessant, zu sehen, wie beim Fernsehen gearbeitet wird. Manche Einstellungen mussten  mehrmals wiederholt werden- wie z.B. die Einfahrt in die Parkanlage des Klosters oder  unsere Diskussionen, da nicht immer alles sofort von den Kamerateams aufgenommen wurde.  Zum  Teil radelten wir den Teams davon, da alle so mit der Rätsellösung beschäftigt waren, dass um uns herum alles vergessen wurde. Also noch mal zurück und wieder von vorne starten, damit die Kameras auch alles erfassen konnten.


Rätsel Nr. 4 „Sucht die Wilde Gans, die Löcher im Boden hat, sie wird Euch führen“
Unsere Köpfe qualmten und es wurde beschlossen, dass es sich um ein Boot handeln musste, weil der GPS- Weg  an Gewässer vorbeiführte.  Dort ankerte dann  auch die „Wilde Gans“. Ein Boot der Forschungseinrichtung   für Gewässerbiologie. Mit ihr musste  auf den See hinaus gefahren und  eine künstliche Insel gesucht werden. Es stellte sich heraus, dass es sich hierbei um  ein Ponton mitten im See handelte mit dem nächsten Hinweis 

„Auf der anderen Seite ist die Null Normal, nur umgedreht und 13 m“
Nach einigen Überlegungen wurde kombiniert: Ab zum Rhein !!

So ging es nun wieder Richtung Rees Stadt  entlang des Planetenwanderweges  und des Skulpturengarten nahe der Promenade.  Aber wo sollte des Rätsels Lösung

sein ?
Alles wurde abgesucht,  in 13 Meter Höhe , diverse Türme wurden bestiegen und überlegt, ob es nützt 13 m tief zu tauchen , da es ja hieß … nur umgedreht und 13m. Aber das wurde schnell wieder verworfen. Im Rhein tauchen macht nicht wirklich viel Spaß.  Und dann kam die Erleuchtung. Mit der nahe gelegenen Fähre  auf die andere Rheinseite und  dort NN plus 13 m suchen  und  YEAH auch gefunden !!!!!!!!!!!!!!!


In einer kleinen Kiste im Steingeröll  war der Schatz versteckt 

Die Glückwünsche des WDR
Vor lauter Freude haben wir mit unserer begleitenden Reporterin  vom WDR, Chadia Hammade , den Canadian Stomp getanzt.


Es war ein toller, spannender erlebnisreicher Tag. Mit den Kamerateams haben wir uns schnell angefreundet und jegliche Scheu verloren. Auch die Mitarbeiter des WDR hatten  ganz offensichtlich ihren Spaß mit uns.


Unvergessen wird es uns bleiben und  für die SG Neukirchen-Vluyn  haben wir die volle Punktzahl geholt. Jetzt heisst es abwarten, wie viele Punkte die anderen Teams machen und hoffen, am Ende unter den Gewinnern zu sein!

 

Drückt uns die Daumen.